Lieblingswoche 30 Retter


Happy Sunday allen Leichtsein-Lesern,

kennt ihr das? Ihr nehmt euch vor an diesem Wochenende besser zu essen, mehr zu schlafen und viel Sport zu machen und dann klappt nichts davon? Manchmal machen wir, wenn wir uns zu viel vornehmen genau das Gegenteil von dem, was wir uns vorgenommen haben. Woran liegt das? Mangelnde Motivation? Zu wenig Willensstärke? Gleich fühlen wir uns schlecht, weil wir es "mal wieder" nicht geschafft haben und schalten in den "nun ist auch schon egal"-Modus. Wie aber schaffen wir es uns so zu disziplinieren, dass wir unsere Ziele auch erreichen?

Hier ein paar Tipps:

1. Sucht euch Verbündete! Mit einer Mannschaft gerät man nicht so leicht in Seenot oder gemeinsam geht alles leichter, und das ist natürlich auch beim Errreichen eines Abnahmeziels oder sportlichen Ziels so. Trefft euch mit Freundinnen oder Freunden zum Laufen- feste Verabredungen verscheuchen den Schweinehund auf der Schulter. Auch zum gemeinsamen Kochen kann man sich mit Freunden toll am Wochenende verabreden... auch, wenn zusätzlich zum "Lecker-Faktor" auch noch der Nährwertfaktor dazu kommt.

2. Seid ein Vorbild! Der Steuermann bestimmt die Richtung! Wer in sozialen Netzwerken unterwegs ist darf gern seine sportliche Aktivität oder seinen Abnahmeerfolg online stellen. Das motiviert nicht nur andere sondern auch dich selbst dran zu bleiben! Erfolgsfaktor garantiert!

3. Steckt eure Ziele nicht zu hoch! Das Wetter hat in der Seefahrt auch ein Wörtchen mitzureden... es geht nicht immer alles und sofort! Wer mit dem Sport anfängt ist häufig hoch motiviert und nimmt sich vor 5 Mal in der Woche Sport zu machen. Schafft man es dann nur 2 Mal ist man frustriert obwohl man eine 200% Steigerung im Vergleich zu vorher erzielt hat!

4. Land in Sicht! Ohne Navigation ist der Ozean weit! Daher ist es trotzdem enorm wichtig sich ein realistisches, messbares Ziel in einer bestimmten Zeit genau zu definieren- also Zettel raus und aufschreiben: diese Woche werde ich ... erreichen!

5. Schaut auf das, was ihr geschafft habt und nicht auf das, was nicht gelungen ist! Das Glas ist halb voll, positives Denken fördert eure eigene Motivation- die kommt von innen (intrinsisch) und ist die wichtigste Form der Motivation. Was gut funktioniert, darf gerne beibehalten oder wiederholt werden.

5. Warum eigentlich? Euer Motiv ist euer Rettungsring für schwierige Situationen in denen euer Vorhaben auf dem Prüfstand steht. Wer genau weiß warum er abnehmen möchte, sich gesund ernähren will oder mehr Bewegung einbauen mag, der tut es auch. Das "Warum" ist unser Rettungsring, den wir auswerfen können, wenn unser Schiff in Seenot gerät. Also gleich noch einen Zettel beschriften: Darum will ich etwas Verändern:...!

6.Habt Geduld mit euch! Nur weil etwas einmal nicht funktioniert, heißt es nicht, dass ihr zu willensschwach seid oder nicht genügend motiviert. Es bedeutet eher, dass die Strategie an diesem Wochenende eben nicht die Richtige war. Es ist wichtig einen dicken Haken dahinter zu setzen, wenn etwas nicht geklappt hat und sich weiter auf den Weg Richtung Ziel zu machen. Das ewige Hadern hinterher: "hätte ich doch bloß..." ändert nichts.

 

Also auf gehts mit frischem Wind und einem Hauch Abendteuerlust, dem Klabautermann willensstark die Stirn geboten in die neue Woche!

Ahoi von eurer Britta